Toscana und ein kleines Naturparadies

 

Wir peilen den Agricampeggio Madonna dei Pogi an. Es brauchte etwas Mut, diese holprige, enge Naturstrasse ins Nichts hinaufzufahren. Wir sind begeistert... mitten im Wald parkieren wir unseren California, die Sonne scheint. Stefano der Besitzer hat hier etwas Tolles geschafft. Ein „wilder“ Camping im Grünen, blühende Wiesen, schöne Waldplätze, hübsche Bungalows oder Holzzelte mit grossen Fenstern, damit man sich auch wirklich im Wald wähnt. – Immer wieder wird man überrascht von kleinen Oasen mit Liegestühlen. 

 

Der Campingplatz bietet alles was man braucht, wenn man einen Naturcamping will. Aber keine Parzellen wie üblich, kein Laden und Restaurant. Dafür frische Eier von den Hühnern, die man gackern hört. Eine tolle Grillstelle für mehrere Personen und sogar eine „Waldküche“ mit zwei Gasherden. Alles hat Charme.

 

Gian ist absolut begeistert - ein Hundeparadies mit grossem Badesee und Steg zum Hineinspringen. – Ja Gian springt gerne ins Wasser. Lustig, nicht immer ideal. - Jetzt wo es wenig Gäste hat, tollen die Hunde miteinander auf den Wiesen herum. Wir grillieren mit einer englischen Familie und tauschen unsere Erdbeeren gegen grilled Marshmellows...  Eine sehr entspannte Geschichte – hier bleiben wir zwei Tage.

 

 

Wir durchfahren das Chiantigebiet. Schön, klassisch, so wie in den Kalenderbildern. Hügel, Weite, Castelli, beeindruckend das von Duca Ricasoli, typische Dörfchen wie Radda, Gaiole. Wir lassen uns in Greve auf der Piazza in der Locanda Verazzano mit einem toskanischen Zmittag verwöhnen. Einmal mehr Picci con Cinghiale…

 

Am Abend kochen wir wieder selber an der Feuerstelle von Stefano eine riesige Fiorentina!

 

La Vita é bella!

 

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