Nach einer abenteuerlichen Anfahrt stellen wir den California ganz oben ab und sind für uns alleine. Camperstellplätze sind hier rar. Strom steht nicht zur Verfügung, WiFi nur ganz unten, so dass das Blogschreiben wegfällt. Der Platz ist eigentlich eher für Zelte geeignet. Wir verbringen einen wunderbaren Abend mit der herrlichen Aussicht auf die Schneeberge des Gran Sasso und den Monte Amaro. Erstmals packen wir unsere Aussenküche aus und geniessen Tortellini al Pecorino und danach 2 grosse Bistecce mit Salat. Wir können uns kaum sattsehen am fantastischen Sternenhimmel.
Merice hatte eine «schaurige» Begegnung mit einer schwarzen Schlange. Sie war WIRKLICH gross… Die Frau im Dorf, meinte es sei bloss eine mittelgrosse Schlange und nur gefährlich, wenn sie sich paart. – Dankeschön, für heute ist genug «in Sandalen» spaziert. Hier braucht es richtige Schuhe.
Roadtrip im Hinterland von Pescara und Chieti. Eine schöne, grüne Gegend. Wir fahren an vielen Olivenbäumen und Reben vorbei. Machen Pause in Guardigrele wie einst der Apostel Thomas, der offenbar hier durchzog. Wir fahren ins Valle del Sangro bis nach Villa St. Maria. Ein schönes Tal mit mehreren Seen, mit kleinen, trutzigen Dörfern, bizarren Felsen und riesigen Viadukten. Am Lago di Bomba wollen wir uns nach einem Camping umsehen. Wir finden aber bloss ein heruntergekommenes Ressort und einen geschlossenen Campingplatz. Es scheint, dass der touristische Höhepunkt dieser Gegend in der Vergangenheit liegt. Hat wohl mit den modernen Tunnels und Strassenviadukten zu tun, die über das ganze Tal hoch in die abruzzischen Berge führen. Plan B heisst MARE, MARE, MARE….
Wir kommen abends in Vieste im Gargano an. Wir beziehen unseren Stellplatz Frontemare einen Tag früher und lassen den Abend bei Pizza und Negroamaro ausklingen.
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