Vieste gefällt uns sehr. Die weisse Stadt.
Vom Camping aus, liegt das Städtchen etwas ungünstig, weil man nur der Hauptstrasse entlanglaufen kann. Aber Mimmo der Taxichauffeur ist auch ein wunderbarer Guide und echter Viestianer – so bekommen wir einige Extratipps. Er ist einen «Anruf» weit entfernt.
In Vieste kann man wunderbar durch enge Gassen bummeln. Überall finden wir urige Ecken und spannende Ausblicke, aufs Meer, auf Felsformationen, zum Leuchtturm, auf ein Trabucchi*, in eine Pastamanufaktur, in eine Cacciocavallo-Käsekellerei, ins Meermuseum, u.v.m.Wir haben zwar bereits eine Idee, wo wir unser Mittagessen einnehmen wollen. Aber die Fischschale, welcher die sympathische «Seele» des Grottinos an der Promenade grad im Eis herrichtet, bringt uns ins Gespräch. Das Angebot, dass aus diesen Fischen eine wunderbare Fischsuppe gekocht werden kann, lassen wir uns nicht entgehen. – Welch ein Genuss!
Gargano heisst aber auch Foresta Umbra, Nationalpark, Oliven wo man hinschaut. Klippen, Felsen, türkisfarbenes Meer, Buchten. Immer wieder weisse Städtchen, wie Peschichi, Mattinata.
Aber auch Weltkulturerbe, wie der Monte Sant’Angelo. Hier, wie in «le-Mont-Saint-Michel» in der Normandie, soll sich der Erzengel Michael gezeigt haben. Hier pilgert man zu zigtausenden hin um dem Erzengel Michael zu beehren. Bei unserem Besuch ist es jedoch sehr ruhig und so wird es ein sehr besinnlicher Moment, die Felsgrotte zu besuchen. Neben San Michele wird hier auch Padre Pio sehr verehrt, überall finden sich seine Statuen und Abbildungen.
Auf dem Castello bietet sich uns eine phänomenale Rundsicht. Zurück fahren wir entlang dem schönsten Küstenabschnitt von Mattinata nach Vieste. Zu Fuss wie wir oder mit dem Boot kriegt man hier tolle Einblicke zu den Buchten und Grotten. Gargano heisst auch Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.
Gargano heisst Wind und damit surfen und kiten... und Gargano heisst gutes Essen, schöne Begegnungen. – Hier könnte man einfach bleiben…..
*Die trabucchis von Vieste sind "Fischer-Pfahlbauten", Holzkonstruktionen die im Felsen verankert sind und lange "Antennen" ins Meer hinaus haben, daran hängen Fischernetze. Ein Methode die offenbar schon die Phönizier hatten. Hier gehört es zum Weltkulturerbe. Einige Trabucchis sichern heute noch die Existenz einzelner Fischer.
Spezialität und tipico primo a Vieste: Orecchiette alle cime di rapa e soffritto di acciughe.
unser Campingplatz: https://www.oasivieste.it/
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Irene (Freitag, 07 Juni 2019 20:12)
Liebi Merice und Jürg
So viele Erlebnisse und Erholung in so kurzer Zeit...eure Reiseberichte machen so richtig Lust auf Ferien!
Freu mi uf wiiteri News - hebet eu Sorg
Big hug
Irene
Arlette (Sonntag, 09 Juni 2019 15:06)
Ihr Lieben
Ich bin auch ganz gespannt immer bei Euch...
Coole pics und Berichte. Ich wünsche Euch weiterhin eine spannende Reise:-)
Herzgruess
Arlette
Eva (Montag, 10 Juni 2019 14:13)
Hey Ihr Liebe,
So schön, ausführlich und gluschtig gseht as uus! Gnüüssets wiiterhin la dolce vita!
En herzliche Gruess
Eva