Wir lassen uns durch die Gassen von Bari treiben im Gewusel der Menschen bis zur Basilica San Nicola. In der Krypta liegen die Gebeine des Heiligen Nikolaus, einen der populärsten, katholischen Heiligen (der Samichlaus). Auch in der Krypta steht die Säule aus rotem Marmor. «Singles» können bei ihr die Bitte für einen guten Ehepartner platzieren.
In den Gassen treffen wir auf Frauen, die mit flinken Händen «Orechiette» formen. Diese Pasta produzieren sie für den Hausgebrauch, die Gastronomie und für die Passanten. Wir kaufen natürlich auch ein Kilo.
Raus aus der Stadt, wieder an der Küste, besuchen wir noch Pugliano al Mare. «Volaareee ooohhhooo, cantareee ohhhoooohhhoooo»… - die Geburtsstadt von Domenico Modugno. Das Thermometer zeigt inzwischen 39°C. Kein Wunder tummeln sich soooo viele Menschen in der Bucht von Pogliano. Diese Bucht ist auch bekannt für ihre Klippenspring-Events.
Wir suchen jedoch ein ruhigeres Plätzchen und finden unser Camping Atlantide etwas südlicher, ausserhalb von Monopoli. Hier haben wir unsere eigene Badebucht beim Torre Cintola! http://www.residenceatlantide.it/it/home/ (dieser Camping hat die besten Zeiten schon hinter sich, aber bietet alles was wir brauchen)
Heute erkunden wir die Valle d’Itria und ihre weissen Städte. Jede proklamiert für sich «eines der schönsten «Borghi storici» von Apulien zu sein. Ostuni zum Frühstück mit der wunderbaren bella vista, Locorotondo zum Mittagessen und die Trullihauptstadt Alberobello zum Zvieri.
Sowohl Ostuni und Locorotondo muten sehr griechisch an. In Ostuni, die città biancha, die regelmässig aufruft die Hausmauern weiss zu tünken, damit sie schon von Weitem leuchtet, blättert die Farbe schon etwas ab. Hier trohnt die Kathedrale Santa Maria Assunta mit ihrer grandiosen «Rosette» an der Frontseite.
Uns gefällt vorallem Locorotondo sehr gut. Auch hier alles weiss, Gasse um Gasse, sehr schmuck, sehr idyllisch und vorallem sehr gepflegt. Antonella Scatigna verwöhnt uns mit viel «Passione» in ihrer Taverna del Duca (http://www.tavernadelducascatigna.it/). Apulische Hausfrauenkost vom Feinsten.
Kirchenpatron der Stadt ist der “San Giorgio” was Jürg dazu bewegt seinen Namenspatron in der Kirche zu besuchen. Die Kirche beeindruckt mit einigen wunderbaren Kunstwerke und Malereien...
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Bumbi (Dienstag, 18 Juni 2019 20:39)
Hey Ihr zwei
Vielen Dank für die Berichte und die tollen Bilder, scheint Euch richtig gut zu gehen. Geniesst es, wir stehen wieder mal vor Regenwetter. Danach sollte es endlich mal länger heiss werden. Bon voyage weiterhin und LG