Die geplanten Campings klappen nicht. (entweder kein Meerzugang, eine bevorstehende «Notte bianca»-Disconight oder Hundeverbot). So landen wir am südlichsten Punkt Apuliens und geniessen St. Maria di Leuca. Auf der weiteren Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit landen wir im Agricampeggio Terra di Moro bei Giovanni Stendaro.
Im richtigen Moment am richtigen Ort!! Herrlicher, naturnaher, Wi-Fi-freier Campingplatz im Olivenhain, nur wenige Minuten vom Meer weg. Ruhe pur! Spontan werden wir von Giovanni zu einem Pizzaessen mit seinen Freunden eingeladen. So finden wir uns an der Tavolata wieder und philosophieren und diskutieren über Oliven und Xylella*, die Kunst und la vita italiana! Wir verbringen einen langen, schönen, stimmungsvollen Abend und kommen erst um 2 ins Bett.
*Xylellabakterium: Dieses Bakterium zerstört innerhalb kürzester Zeit ganze Olivenhaine, mit zum Teil uralten Bäumen und bedroht damit ganze Existenzen von Landwirten. Vorallem der Süden Apuliens ist seit einigen Jahren befallen. Ab Brindisi fährt man immer wieder durch «apokalyptisch-wirkende» Landschaften. (Merice weigerte sich diesen bedrückenden Anblick zu fotografieren)
Weil es uns hier bei Giovanni so gut gefällt, bleiben wir drei Nächte. Wir besuchen Gallipolli, laufen einmal rund um die Quaimauer, welche die Altstadt umschliesst. Wir baden jeden Tag, am wilderen Ende der Strände von Torre Mozza, San Giovanni oder Lido Marini. Wir waschen, räumen etwas auf und planen die kommenden Tage in Matera.
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Katia (Sonntag, 23 Juni 2019 20:52)
Lieber Rüfi
Liebe Merice
Es ist schön, euch auf dem Blog zu verfolgen - besonders bei Vieste kamen Erinnerungen an meine Kindheit auf. Dort haben wir ein paar Mal die Sommerferien auf dem Camping Umbra Mare verbracht. Wir haben in der vordersten Reihe unser Zelt gehabt, und mein Bruder und ich fanden es völlig doof, dass wir nach dem Essen Siesta machen mussten und nicht an den Strand durften... Ich wünsche euch weiterhin eine gute, sichere Fahrt und freue mich auf die nächsten Geschichten.
Herzlich
Katia