Erstmals erleben wir, was es heisst, mit dem Auto an der Amalfiküste unterwegs zu sein. Auf der Suche nach einem Parkplatz fahren wir erst in eine Sackgasse, wo wir knapp noch wenden können. Schlussendlich finden wir einen ganz unten am Meer. Aber wie kommen wir von hier ins Zentrum? Merice erfragt den Weg bei einem Einheimischen. Es gibt keinen Lift, keine Treppe und keinen Fussweg. Einzige Möglichkeit, die Strasse wieder raufzulaufen. Freundlicherweise nimmt uns Beppe spontan in seinem Auto mit und erspart uns damit den 20-minütigen schweisstreibenden Aufstieg. Vietri ist ein schmuckes Städtchen und überall trifft man auf die Majolika-Kacheln. Wir durchstöbern die vielen Keramik-Shops und finden schlussendlich unsere lange gesuchten Wasserkrüge.
Weiter geht’s um die Berge rum Richtung Sorrento. Einen Stau umfahren wir dank dem Navi, aber kurz vor Sorrento stehen wir 30 Minuten wegen eines Unfalls. Die beiden demolierten Autos lassen erkennen, dass wieder einmal einer die Linkskurve geschnitten hat. Eine Unart der Italiener, die uns oft den Kopf schütteln lässt. Bequem fahren wir in Sorrento ins 2.10 m hohe Parkhaus und schlendern durch die Gassen. Hier ist es sehr mondän und es hat viele ausländische Touristen. Der Ausblick auf die Bucht von Napoli und den Vesuv ist «mozzafiato».
Wir tanken, ergänzen unsere Vorräte bevor im Agricampeggio Oasi verde in Piano di Sorrento einfahren. Michele und Ursula erwarten uns schon und weisen uns auf unseren schattigen Platz. Hier haben wir eine kleine grüne Oase gefunden. Acht liebevoll gepflegte, grosszügige Stellplätze inmitten von Zitronenbäumen und Bougainvillea. Ursula erklärt uns ihre Idee vom naturbelassen Platz, der wie die typischen sorrentinischen Gärten angelegt ist.
Kommentar schreiben