Bretagne: La vie en rose 2018
Es waren wunderbare Tage in der Bretagne und vor allem pannenlose, gesunde, erholsame, rummelfreie und rundum fröhliche Ferien.
Wir haben auch das Wetter in allen Facetten gespürt. Überall haben wir fein gegessen. Wir lieben Fisch und Muscheln in allen Varianten und auch die grossen bretonischen Steaks. Wir haben lässige, urige und entspannte Bretonen getroffen oder Kelten?
Unglaublich schön sind die vielen Strände, die im Juni total menschenleer waren.
Nach den Strandtagen darf es wieder städtischer werden. Wir sind auf dem Heimweg und fahren gegen Osten... Zurück ins Mittelalter nach Vitré.
Kleine Gassen zum Flanieren, Fachwerkhäuser, Cafés und ein schönes Château. Es ist grad Musikfest und keltische Musik tönt durch die Gassen. Ein schöner Abschluss für die Bretagne.
Das Camping Municipal ist einfach aber sehr sauber und ist mit den Ruinen und Mauern sehr idyllisch und ohlala - der Platzwart hier ist ein echter Charmeur :-)!
Die Sonne kündigt sich an. Jetzt brauchen wir wieder den Strand - es könnte nicht schöner sein.
Lesconil / Plobannalec mit seiner kilometerlangen Strand- und Dünenlandschaft. TRAUMHAFT.
Feiner Sandstrand, türkisfarbenes aber kaltes Wasser. Der Campingplatz Les Dunes in Lesconil ist top! Wir hausen direkt an der Hecke hinter der Düne Treffiagat.
Nochmals richtig ein paar Tage abschalten. Strandspaziergänge die nicht mehr aufhören wollen.
Zwei Regentage in der Fôret de Fouesnant. Es ist grad Dorffest und Markt.
Am Sonntag nehmen wir den 16 km langen Weg nach Concarneau bei Nieselregen unter die Füsse.
Das Amiral hat keinen Platz für Spontangäste - der Dupin-Tourismus macht sich hier bemerkbar. Wir geniessen dennoch feines Essen in der Ville Close.
Wir schlendern durch Pont Aven. Ein kleiner Ort voller Poesie und idyllischen Ecken. Wir verstehen, dass es Gauguin hier gefallen hat. - Jedoch nur ausserhalb der Touristenzeit...
Der Abstecher zum Pointe de Penhir hat sich gelohnt. Dieses Cap sei wilder als das touristischere Cap Raz. Es windet, dass wir uns festhalten müssen. Hier spürt man die Natur und das Ende der Welt. Das Meer ist jedoch erstaunlicherweise ruhig für diese Verhältnisse .
Auf der Pointe de Penhir erinnert ein Denkmal eindrücklich an die Atlantikschlacht. Jeder Anker zeugt für ein Boot das verloren ging. Es sind viele Anker. 45.000 Seeleute starben hier auf See.
Wir fahren ganz in den Westen. Besuchen aber noch das Fotosujet 1 in der Bretagne. "Le Gouffre" in Plougcrescant. - Ein guter Spaziergang in den Felsen und Aussicht auf das rauhe Meer, aber nicht mehr.
Ganz im Westen der Bretagne bei den Abers wird es wilder und mystischer. Auch das Wetter ist was wir "typisch" nennen.
Wir geniessen zwei Tage im Aber Wrac’h (Ruach - die Weise/Hexe) und der Bay des Anges. Kilometerlange Strände, Dünen und Algen, Algen, Algen.
Die Côte de Granit Rose im Norden der Bretagne empfängt uns mit Sonne. Wir essen zum ersten Mal draussen im Geheimtipp "Duplex" in Ploumanac'h.
Die Gegend hier gefällt uns sehr und wir geniessen das schöne Wetter. Wir laufen viel! Der Zöllnerpfad bringt einem rund um die Halbinsel und lohnt sich unbedingt. Die Île Renote und weitere schöne Wanderungen an der Küste entlang zu schönen Stränden oder Buchten. - Im Sonnenuntergang leuchten die Steine wunderschön rot.
Wir verlassen Dinard wieder im Nebel und entscheiden an diesem regnerischen Vormittag einen Abstecher nach Dinan zu machen. bevor wieder an die Küste fahren. Eine gute Idee. In Dinan fühlen wir uns ins Mittelalter versetzt...
Dinan gilt als eines der besterhaltenen, alten, bretonischen Städten.
Von Le-Mont-St. Michel fahren wir der schönen Smaragdküstenstrasse entlang. Wir geniessen feine Austern im "Atelier de l'Huitre" in Cancale und spazieren "Intro Muros" im Städtchen Saint Malo. Das Wetter verschlechtert sich wieder und in St. Malo regnet es wieder ziemlich...
St. Malo müssen wir mal richtig kennenlernen, da reichen ein paar Stunden nicht. - Aber für die nächsten zwei Nächte haben wir ein Hotel gebucht … uns zieht es weiter nach Dinard! Das Nizza des Nordens.
Der Mont-Saint-Michel und seine Bucht gehören seit 1979 zum „UNESCO Kulturerbe der Menschheit“. Für uns ist die Anreise über diese Ecke der Normandie ein Muss.